Anja Asche

Die experimentelle Künstlerin Anja Asche setzt sich in ihrer Arbeit auf subtile Weise mit der Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit der Identität auseinander. Dabei geht sie auch der Frage nach, inwieweit das Individuum durch das Umfeld und durch gesellschaftliche Normen beeinflusst wird:

„Mein Interesse gilt dabei besonders den Begrenzungen und Stereotypen, denen Frauen unterworfen sind. Mein persönlicher Lebensweg ist … Ausgangspunkt für meine künstlerischen Untersuchungen. Hier setzt das Programm der Cordts Art Foundation an.“

Anja Asche wird in ihrer Residenzzeit mit ungewöhnlichen Materialien arbeiten, wie Gelwachs, Petrischalen und natürlichen Fundstücken – beispielsweise Samen, Äste, Gräser. Dabei strebt sie großformatige und dennoch filigrane Werke und Installationen an.