Amanei Johnson
Die amerikanische Künstlerin Amanei Johnson setzt sich in ihren Bildern mit der Geschichte und Lifestyle ihrer Heimat auseinander – ein Land, dass sie liebt, aber auch kritisch betrachtet. Auf Reisen quer durch den großen Kontinent sammelt sie ihre Eindrücke aus Gesprächen, Mimiken oder auch Beobachtungen in Skizzen, die sie dann später zu Gemälden umarbeitet.
Wiederholung wird zum Ritual. Motive kehren zurück wie Erinnerungen, denen man nicht entwachsen kann. Unter der kühnen Oberfläche der Americana – Ehrgeiz, Exzess, kuratierte Identität – flüstern kleinere Gesten vom Innenleben: Überleben, Zweifel, Glaube.
„Diese Gemälde lösen nicht den Widerspruch zwischen der Liebe zu einem Heimatland und dem Hinterfragen desselben. Sie befinden sich mitten darin. Sie zeichnen nach, wie Kultur die Psyche prägt, wie Individualität in Systemen flackert, die geschaffen wurden, um sie einzudämmen.“ Amanei Johnson